Fritzbox Update: Fritz OS 6.50

Fritz OS 6.50
© AVM

AVM veröffentlicht endlich das lang ersehnte Update auf Fritz OS 6.50 für sein Spitzen-Routermodell 7490. Die Updates für ältere Router folgen. Doch hat es für den einzelnen Benutzer Sinn, sich das stets etwas nervenaufreibende Prozedere eines Software-Updates anzutun, oder ist dies gemäß dem Satz „Never change a running system“ nur sinnvoll wenn’s irgendwo klemmt?

Euphorie-Bremse

Seit dem 10.12. bietet AVM auf seiner Webseite den Versionshüpfer auf Fritz OS 6.50 für das Modell 7490 an. Besitzer älterer Geräte gucken vorläufig in die Röhre. Ich selber habe zum Beispiel einen „3370“-Router, und der dümpelt seit geraumer Zeit mit Version 6.3 herum. Dennoch, wir wollen nicht klagen und harren aus, bis zu jenem schönen Tag an dem wir jubilieren dürfen und sagen, „Ja, es ist vollbracht“. Gemeint sein wird der Zwei-Zehntel-Sprung auf Fritz OS 6.50 für meinen 3370, sozusagen die Version für die Version.

Nun gut. Zwar entgegnet mir meine fritz.box-Oberfläche nach wie vor, das Gerät sei mit seiner Betriebssoftware „auf dem neuesten Stand“, aber wer das Modell 7490 oder ein ähnlich aktuelles Produkt sein Eigen nennt, dürfte die Möglichkeit zum Firmware-Update auf Fritz OS 6.50 angezeigt bekommen.

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Dies lohnt sich durchaus, bietet es neben optischen Verbesserungen (bessere Lesbarkeit auf Smartphone-Bildschirmen) auch technische Neuerungen. Zu nennen ist eine Möglichkeit, stets belegte Funkkanäle zu identifizieren, was für die Installation in Mehrfamilienhäusern von Vorteil ist.

Fritz OS 6.50: Zwei neue Funktionen

Die zweite Verbesserung, die das Update mit sich bringt, ist die Möglichkeit, gezielt Port 25 zu verschlüsseln. Dieser Port wird häufig für Email-Austausch benutzt. Natürlich ist dies „alter Wein in neuen Schläuchen“, denn der versierte Anwender weiss dies seit Jahren. Nun wird es aber auch Anfängern ermöglicht, diese Sicherheitslücke mit einem Klick zu schließen.

Die weiteren Neuerungen sind zu vernachlässigen, auch wenn sich mancher über Detailverbesserungen wie etwa Tools zur Verbesserung der Ordnung und der Übersichtlichkeit freuen wird. Auch das Fritz!Fon wird in dem Update bedacht; es erhält drei auswählbare neue Startbildschirme.

Fazit:

Wie bei allem Software-Updates gilt: Grundsätzliche Neuerungen KANN es nicht geben, denn die Grundfunktionalität des Fritz OS war immer da. Sie ist im Gerätepreis enthalten. Es geht also bestenfalls um Zusätze, die das Vorhandene noch besser machen. Hier finde ich, dass die gebotene Funkkanal-Hilfe und auch die „Sicherheits-Brücke für Novices“ ein echter Mehrwert sind. Wer indes schon seit jeher mit seiner Fritz!Box im Internet bestens zurechtkommt, der kann sich das Update auf Fritz OS 6.50 schenken.

Hier können Sie erfahren, wie Sie ein Fritzbox Update installieren.

Über Christian 78 Artikel
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